Neuigkeiten aus dem Verlag Jörg Mitzkat

Ein Pferd im Baum, ein Schaf und eine Biene

Mit dem Buch "Ein Pferd hängt im Baum" hat der Verlag Jörg Mitzkat das bisher umfangreichstes Buch des Verlagsprogramms herausgegeben: 748 Seiten hat Stephan Walter zum Bückeberg im Schaumburger Land zusammengetragen. Dieses gewaltige und gleichzeitig sehr differenzierte Stück Heimatkunde wurde von der Schaumburger Landschaft herausgegeben und ist ab sofort für 39,80 € im Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

Selbstverständlich findet der interessierte Leser dieses Werkes, das alle historischen, naturkundlichen und aktuellen Aspekte dieses Bergzuges umfasst, auch die Geschichte von dem Pferd, das im Baum hängt. Aufgewachsen im Gasthof Walter ganz oben auf dem Bückeberg, hat Autor Stephan Walter seine Verbindungen zum Berg stets gepflegt und nun in einem einzigartigen Buch verewigt.

Fast gleichzeitig kann der Verlag Jörg Mitzkat ein anderes Buch mit einer Tiergeschichte präsentieren. "Phil & Rita" von Gerd Wolf wendet sich allerdings an ein jüngeres Lesepublikum. Gerd Wolf erzählt die Geschichte des Schafes Phil, das sich in seiner Wolle nicht richtig wohlfühlt und den Wunsch hat, fliegen zu können. Mit Hilfe der Biene Rita will Phil diesen Traum verwirklichen. Alexander Henne hat die phantastische Geschichte liebevoll-witzig illustriert.

Dieses Bilderbuch ergänzt die Schafsgeschichten für Kinder von Gerd Wolf zu einem Trio: "So Anders" erzählt von einem Flüchtlingschaf, "Heinrich" wird von Hand aufgezogen und entwickelt plötzlich ungeahnte Fähigkeiten, und Phil will nun fliegen ... Gerd Wolf erzählt Geschichten von Schafen, die anders sind und Wege finden, dieses Anderssein zu behaupten.

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Neues Kreisjahrbuch für Höxter

Landrat Michael Stickeln präsentiert das Jahrbuch 2021 für den Kreis gemeinsam mit Verleger Jörg Mitzkat (links) und dem Redaktionsleiter Kreisdirektor Klaus Schumacher (rechts). Es ist ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich (Foto: Kreis Höxter).

Zur Vorstellung des neuen Jahrbuches sagte Landrat Michael Stickeln: „Das Jahrbuch stellt die Stärken des Kreises dar. Dabei ist die Themenpalette ebenso breit gefächert wie das ehrenamtliche Engagement in allen Bereichen der Gesellschaft.Darüber hinaus wird immer wieder deutlich, warum es so lohnenswert ist, im Kreis Höxter zu leben.“

Insgesamt 33 Beiträge aus den Bereichen Zeitgeschehen, Geschichte, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Natur und Landschaft machen aus dem Werk eine spannende Lektüre. Einer der Schwerpunkte liegt in diesem Jahr auf dem Naturerleben. Es werden die Familienangebote des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge präsentiert sowie die Arbeit der Landschaftsstation für den Kreis Höxter ausführlich dargestellt.

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Unterwegs im Weserbergland – regionale Bücher regen zu Entdeckungstouren an

Geschichtsträchtige Schlösser, von Fachwerk geprägte Stadtkerne, romantische Dörfer, weite Wälder und abwechslungsreiche Höhenzüge: Auf die Besucher der Kulturlandschaft des Weserberglandes warten interessante Ausflugsziele – und alle diese Orte haben ihre eigenen, oftmals sehr spannungsvollen und überraschenden Geschichten. Mit seinem umfangreichen regionalen Buchprogramm bietet der Verlag Jörg Mitzkat vielfältige Anregungen, diese Geschichten und landschaftliche Besonderheiten zu entdecken.

In diesem Jahr wird es auf jeden Fall schwierig, Auslandsreisen zu unternehmen, deshalb rückt auch das Weserbergland als Urlaubsziel in den Fokus. Vielleicht öffnet das deutschlandweite Interesse auch manchem Bewohner dieser Gegend die Augen für die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten vor der eigenen Haustür. Und es sind nicht nur die bekannten Ziele wie das Weltkulturerbe Corvey oder die Schlösser der Weserrenaissance, die einen Besuch lohnen. Auch abseits dieser touristisch frequentierten Orte sind rechts und links der Weser geschichtsträchtige Bauten und sehenswerte Landschaftselemente zu entdecken. 

Die Bild- und Textbände des Holzmindener Verlages Jörg Mitzkat laden mit informativen Texten und faszinierenden Bildern dazu ein, in der Grenzregion von Ostwestfalen und Niedersachsen auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Leserinnen und Leser sind aufgefordert, sich inspirieren zu lassen.

Seit 25 Jahren publiziert der Verlag Jörg Mitzkat Bücher über die Region des Weserberglandes. Neben zweisprachigen klassischen Bildbänden über das Weserbergland und seine Städte und Regionen umfasst das Verlagsprogramm auch speziellere Titel wie den Gartenführer „Gärten im Weserbergland“ oder das kulturgeschichtliche Kochbuch „Kartoffelfeuer und Weserlachs“. 

Auch die zahlreichen Bücher zu historischen Themen können dazu animieren, auf Entdeckungsreise zu gehen: So regen alte Fotografien dazu an, die Motive wiederzufinden und die Veränderungen der vergangenen Jahre zu entdecken. Oder man begibt sich auf die Suche nach Zeugnissen alter Wirtschaftsformen und entdeckt stillgelegte Steinbrüche oder ursprüngliche Kulturlandschaftselemente. Auch die oftmals völlig vergessenen jüdischen Friedhöfe in der Region sind vielsagende Zeugnisse der Geschichte und einen Besuch wert.

Die Bücher aus dem Mitzkat Verlag sind im Buchhandel oder direkt beim Verlag in Holzminden erhältlich (mo-fr 9-13 Uhr, do auch 13-14 und 15 - 17 Uhr). Online bietet der Verlag sein gesamtes Buchprogramm im regionalen Webshop unter www.mitzkat.de an.  

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Information zur Mehrwertsteuersenkung

Das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket des Koalitionsausschusses sieht unter anderem eine temporäre Absenkung der Mehrwertsteuer vor. Der Mehrwertsteuersatz auf Bücher ist reduziert und beträgt 7%, dieser reduzierte Satz wird von Juli bis Dezember auf 5% abgesenkt. Der gebundene Ladenpreis von Büchern bezieht sich allerdings auf den Bruttoverkaufspreis. Wenn der Verlag die Mehrwertsteuerabsenkung an den Buchkäufer weitergeben würde, müssten die gebundenen Ladenpreise nicht nur in der eigenen Buchhaltung, sondern auch im Verzeichnis der lieferbaren Bücher (VLB) geändert werden, woraufhin sich ein Remmissionsrecht des Handels ergeben würde. Für kleine Verlage, die durch die Corona-Krise ohnehin gebeutelt sind, würde das einen enorm hohen Verwaltungsaufwand bedeuten. 
Wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir unsere Preise auch im kommenden Halbjahr unverändert lassen.

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Tag der Befreiung

Den 8. Mai 1945 hat die Mehrheit der Deutschen nicht als „Tag der Befreiung“ erlebt. Zu groß war das Leid, zu groß war die Verstrickung in das Machtsystem der Nationalsozialisten. Auch in den Nachkriegsjahren war der Umgang mit der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg schwierig und umstritten. Noch heute gibt es Menschen, die nicht wahrhaben wollen, dass Deutschland „befreit“ wurde. Aber Umfragen zur Folge stimmt nun der größte Teil der Bevölkerung der Aussage zu, dass der 8. Mai ein „Tag der Befreiung“ gewesen sei.

Dass dies so ist, ist der Aufklärung über das gesamte Ausmaß der Verbrechen in der NS-Zeit zu verdanken. Und dabei sind auch die vielen Veröffentlichungen engagierter Regionalforscher über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung vor Ort, über Zwangsarbeit oder über die Verfolgung anderer Bevölkerungsgruppen, die von den Nationalsozialisten als politisch gefährlich oder rassisch „minderwertig“ eingestuft wurden, zu nennen. Diese Bücher haben dazu beigetragen, dass neben der Erkenntnis über das Ausmaß der nationalistischen Verbrechen auch die Tatsache erkannt wurde, dass alle diese Verbrechen nicht nur an fernen Orten geschehen sind, sondern immer auch im eigenen Dorf oder der eigenen Stadt ihren Ausgang genommen haben.

Das Foto stammt aus einem amerikanischen Film von der Befreiung des Zuchthauslagers in Holzen im April 1945.

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