Jörg Mitzkat

Jörg Mitzkat

(geboren 1964) hat sich 1994 nach dem erfolgreichen Abschluss seines Design-Studiums an der FH Bielefeld in Holzminden als Verleger, Fotograf und Designer selbständig gemacht. Die Verlagsarbeit bestand zunächst in der Herausgabe des monatlichen Veranstaltungsmagazins Kulturspiegel. 1995 entstand das erste Buch: "Straßentheater in Holzminden". Mit der Publikation von Band 3 der Reihe "Zwangsarbeit im Oberwesergebiet 1939-1945" begann die Herausgabe wichtiger regionalgeschichtlicher Bücher [Jörg Mitzkat hatte als Fotograf schon bei den ersten Bände dieser Buchreihe mitgearbeitet; nachdem der Steinweg-Verlag seine Tätigkeit einstellte, legten der Heimat- und Geschichtsverein Holzminden als Herausgeber und Autor Detlef Creydt diese Publikation in die Hände des regionalen Verlegers]. Zu den Themen Zwangsarbeit und Geschichte der Juden in der Region folgten bald weitere Bücher. Neueste Publikation in diesem Bereich ist das Buch "Zwangsarbeit im Kreis Höxter" von Ernst Würzburger.

Im Jahre 2003 begann Jörg Mitzkat mit der Gestaltung und Produktion von schön gestalteten Bildbänden über die Region. In Zusammenarbeit mit dem Profi-Fotografen Sigurd Elert entstand der Bildband "Das Weserbergland". In den Folgejahren wurden Bildbände über Lippe, das Paderborner und Corveyer Land sowie Stadtporträts von Höxter und Holzminden erarbeitet. Mit Romanen und Krimis wurde das Verlagsprogramm in den vergangenen Jahren auch im belletristischen Bereich erweitert.

Mit der "Kleinen Landeskunde Südniedersachsen", die im Jahre 2017 erschienen ist, hat Jörg Mitzkat ein bemerkenswertes Buch konzipiert. Der 272 Seiten umfassende Band behandelt das Gebiet der Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden sowie der Städte Alfeld, Seesen und Clausthal-Zellerfeld. Das Buch erläutert nicht nur den Naturraum, sondern widmet sich auch den Menschen, die dort leben, und den Spuren, die frühere Generationen hinterlassen haben. Ziel ist es, zum Nachdenken über die Region anzuregen, auf eigene Erkundungen neugierig zu machen und somit das Regionalbewusstsein zu stärken.