Aus dem (Arbeits-)Leben des Einbecker Schauspielers und Komikers
»Zu den Entdeckungen des letzten Damenwinters gehört Wilhelm Bendow« und »Bendow, der Glanz des Abends«: Journalisten-Zitate zu dem Einbecker Schauspieler und Komiker (1884-1950), der zu Berlin gehörte wie die Gelsenkirchnerin Claire Waldoff und mehr als 40 Jahre reichsweit bekannt und beliebt war: als Conférencier – auch in den eigenen Theatern »Tü-Tü« und »Bendows Bunte Bühne« – in Charell-Revuen, durch umständliche Komik auf Kabarettbühnen sowie pointierte Filmrollen und Humoristisches auf Schallplatten. Mehr als 25 Jahre befasste sich die Einbecker Journalistin Delia Ehrenheim-Schmidt mit dem Mann hinter der Stimme von »Ach, wo laufen sie denn«, befragte noch Zeitzeugen und recherchierte eine Fülle unbekannten Materials, das hier erstmals veröffentlicht wird – auch zu seinen wichtigsten Kollegen Paul Morgan, Max Ehrlich und Marcellus Schiffer.
"Herr Bendow wirkt abendfüllend mit"
PRODUKTINFO
ISBN13: 978-3-95954-168-8
Autor(en): Delia Ehrenheim-Schmidt
Seitenanzahl: 252
Format (H x B): 17,8 x 24,0 cm
Gewicht: 594 g
Produktform: Hardcover
Sprache: Deutsch
Veröffentlichung: April 2025Wilhelm Bendow – aus dem (Arbeits-) Leben des Einb
Ein Einbecker in Berlin: Wilhelm Bendow. 1906 begann der 1884 in Einbeck geborene Schauspieler und Komiker in Berlin eine einzigartige Karriere. Seine Auftritte auf Kabarett- und Theaterbühnen bescherten ihm bald einen großen Bekanntheitsgrad. Mit den neuen Medien Radio und Film gelang ihm in den 1920er und 1930er Jahren der überregionale Durchbruch. Sein Rennbahn-Sketch und seine Rolle im Münchhausen-Film neben Hans Albers sind noch heute Legende. Delia Ehrenheim-Schmidt hat sich intensiv mit dem Leben Bendows beschäftigt – ihr Buch bietet nicht nur viele neue biografische Details und Informationen zu seinem schier unerschöpflichen Bühnenleben, es gibt auch einen aufschlussreichen Einblick in das pulsierende Bühnen- und Künstlerleben im Berlin der Weimarer Republik.
Als Emil Boden wurde Bendow am 29. September 1884 in Einbeck geboren, er war der fünfte Sohn des Kaufmanns Friedrich Boden. Nachdem Emil Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schule gescheitert war, soll sein Vater gesagt haben: »Aus all meinen Kindern ist etwas geworden, nur Emil nicht. Der wurde Kulissenschieber«.
Emil Boden nahm den Künstlernamen Wilhelm Bendow an und gewann unter diesem Namen eine deutschlandweite Popularität und Anerkennung als Komiker und Schauspieler.
»Zu den Entdeckungen des letzten Damenwinters gehört Wilhelm Bendow« und »Bendow, der Glanz des Abends«: Journalisten-Zitate zu dem Einbecker Schauspieler und Komiker, der zu Berlin gehörte wie die Gelsenkirchnerin Claire Waldoff und mehr als 40 Jahre reichsweit bekannt und beliebt war: als Conférencier – auch in den eigenen Theatern »Tü-Tü« und »Bendows Bunte Bühne« – in Charell-Revuen, durch umständliche Komik auf Kabarettbühnen sowie pointierte Filmrollen und Humoristisches im Radio und auf Schallplatten. Mehr als 25 Jahre befasste sich die Einbecker Journalistin Delia Ehrenheim-Schmidt mit dem Mann hinter der Stimme von »Ach, wo laufen sie denn«, befragte noch Zeitzeugen und recherchierte eine Fülle unbekannten Materials, das erstmals in diesem Buch veröffentlicht wird. In diesem Zusammenhang konnte sie auch zu Bendows wichtigsten Kollegen Paul Morgan, Max Ehrlich und Marcellus Schiffer viel neues und interessantes Material zusammentragen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt Bendow nach Einbeck zurück und stirbt dort im Kreise der Familie seines Neffen am 29. Mai 1950. Er wurde auf dem Neustädter Friedhof in Einbeck beigesetzt.


Bewertungen
Viele interessante Informationen aus dem Leben von Wilhelm Bendow. Etwas mehr Struktur wäre angebracht gewesen, aber trotzdem lesenswert und informativ.