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Dieses reich bebilderte Lesebuch vermittelt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Frauen im Weserbergland während des 20. Jahrhunderts. Frauen unterschiedlicher Lebensalter und Milieus kommen zu Wort und erzählen von Kinderspiel und Kinderarbeit, von langen Arbeitstagen als Dienstmädchen und Kleinbäuerin, vom Heu wenden, Kartoffelroden und Wäsche waschen, vom Schlachten und Einkochen, dem Zuverdienst in der Fabrik ebenso wie vom Vergnügen beim Kirmestanz. Die Frauen berichten von großen Umwälzungen im Dorfleben und Auseinandersetzungen um ein selbstbestimmtes Leben. 

Diese Publikation erschien begleitend zu einer Ausstellung im Museum Uslar. Der Verlag Jörg Mitzkat macht dieses lesenswerte Buch in aktualisierter Gestaltung endlich öffentlich zugänglich.

Die Arbeit nahm kein Ende - Frauenleben im Solling

Das Rating beträgt 5.0 von fünf Sternen, basierend auf 2 Bewertungen.
Artikelnummer: 978-3-95954-177-0
24,80€Preis
inkl. MwSt. |
Anzahl
  • PRODUKTINFO

    204 S.; 17 x 24 cm; ca. 200 Abb., gb;

    978-3-95954-177-0

    24,80 Eur[D]

  • Die Arbeit nahm kein Ende . Frauenleben im Solling

    Landfrauen im Fokus:  
    Unbezahlte Care-Arbeit ist in den vergangenen Jahren stärker in Fokus geraten. Vor allem Frauen leisten diese Arbeit und die gesellschaftliche Anerkennung dieser Leistungen ist längst noch nicht erfolgt. Was Frauen in der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges und in den ersten Nachkriegsjahrzehnten an weitgehend unbezahlter Arbeit leisteten, erreichte allerdings eine ganz andere Dimension, die beim historischen Blick auf diese Zeit auch heute noch kaum beachtet wird.
    Das Buch „Die Arbeit nahm kein Ende“ behandelt die Lebenserfahrungen von drei Frauengenerationen im 20. Jahrhundert. Es basiert auf Interviews und Expertengesprächen, die Friederike Kaiser in Uslar und den umgebenden Dörfern durchgeführt hat. Das Buch erschien vor 15 Jahren zu einer Ausstellung im Museum Uslar in einer kleinen und schnell vergriffenen Auflage. Da die Arbeit und das Leben von Landfrauen in der Forschung kaum beachtet wurde, stellt dieses Buch ein einzigartiges Zeugnis dar, dessen Wiederveröffentlichung überfällig war. Der Verlag Jörg Mitzkat hat das Werk in einem lesefreundlichen Format mit zahlreichen historischen Bildern nun neu veröffentlicht. 
    Dr. Friederike Kaiser schreibt in ihrem aktualisierten Vorwort: „Was die befragten Frauen über die Lebensumstände in der Zeit unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter berichtet haben, ist in seiner Härte und Ungerechtigkeit weit entfernt von jeder Romantisierung des Land?lebens. Es nötigt uns aber Respekt und auch Bewunderung ab für ihre Kraft, ihr Durchhaltevermögen und die Gabe, aus allem das Beste zu machen und sich an kleinen Dingen zu erfreuen. In unserer modernen Zeit geht uns das oft ab und wir fühlen uns unzufrieden trotz der Fülle, die uns umgibt. Eine Rückbesinnung auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen, auf das, was wirklich zählt jenseits von ausuferndem Konsum, ist vielleicht etwas, das wir von den alten Landfrauen mitnehmen können.“ 
    In diesem reich bebilderten Lesebuch kommen Frauen unterschiedlicher Lebensalter und Milieus zu Wort und erzählen von Kinderspiel und Kinderarbeit, von langen Arbeitstagen als Dienstmädchen und Kleinbäuerin, vom Heu wenden, Kartoffelroden und Wäsche waschen, vom Schlachten und Einkochen, dem Zuverdienst in der Fabrik ebenso wie vom Vergnügen beim Kirmestanz. Die Frauen berichten von großen Umwälzungen im Dorfleben und Auseinandersetzungen um ein selbstbestimmtes Leben. 

Bewertungen

Mit 5 von 5 Sternen bewertet.
Basierend auf 2 Bewertungen
2 Bewertungen

  • Steffi01. Feb.
    Mit 5 von 5 Sternen bewertet.
    Bestätigt
    Sehr schönes Buch

    Ein richtig schönes Buch mit vielen Bildern, sehr interessanten Texten. Ich komme aus dem Solling, umso interessanter finde ich es!

    Absolute Empfehlung!

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  • Elton24. Jan.
    Mit 5 von 5 Sternen bewertet.
    Bestätigt
    Super

    Alles super

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