2018

Den Rhythmus selbst bestimmen ...

Im Gefühl, dem sich stetig beschleunigenden Mahlstrom der Zeit ausgeliefert zu sein, wird der Wunsch nach Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit von Jahr zu Jahr größer. Höchste Zeit, ein Buch zur Hand zu nehmen und den Rhythmus des Lesens mit dem Umblättern der Seiten selbst zu bestimmen!
Zur Weihnachtsbuchflut in Island, der Jólabókaflóð, schreibt die isländische Premierministerin, dass Lesen ihre Therapie sei, gute Literatur stärke die Selbstwahrnehmung, die Empathie für andere, gebe neue Perspektiven auf vergangene Ereignisse und erinnere uns an die Schönheit des Lebens.

Mit unseren regionalen Büchern leisten wir dazu zumindest einen kleinen Beitrag.

Wenn Ihnen die Suche nach einzelnen Titeln auf unserer Webseite zu umständlich ist, blättern Sie doch einfach unsere anregende Broschüre mit einer Auswahl unserer aktuellen Bücher online durch:

https://issuu.com/verlagjorgmitzkat/docs/verlag_joerg_mitzkat_buecher_2018_1

2018 von Jörg Mitzkat (Kommentare: 0)

Geschenkideen

Wer auf der Suche nach individuellen Geschenken ist, liegt mit Büchern aus der Region goldrichtig. Die Bücher aus unserem Verlagsprogramm bedienen ganz unterschiedliche Interessen – ihre Gemeinsamkeit ist der Bezug zur Region des Weserberglandes mit Ostwestfalen und Südniedersachsen. Neben unseren Neuerscheinungen – dem schön illustrierten Büchlein "Gärten im Weserbergland", dem historisch wichtigen Buch "Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg" oder dem opulenten Bildband "Zeitreise in den braunschweigischen Weserdistrikt" – sind auch unsere älteren Titel längst nicht jedem Einwohner oder Freund dieser Region bekannt. Viele der älteren Titel dürfen als Standardwerke bezeichnet werden und sind bis heute relevant. Unser "Standardwerk für Südniedersachsen" die "Kleine Landeskunde Südniedersachsen" ist ohnehin noch ziemlich neu, aber auch unser großer Bildband "Das Weserbergland" zeigt das Weserbergland noch so, wie es ist. Ohnehin sind unsere Bildbände über die Natur der Region auf dem aktuellen Stand: Die "Wilden Paradiese" zwischen Hermann und Corvey" sind heute erfreulicherweise noch ebenso zu entdecken wie die "Verborgenen Schätze" im Kulturland Kreis Höxter" – nur die Verkaufspreise haben wir teilweise gesenkt. Die Rezepte und Ernährungsgeschichten unseres Buches "Kartoffelfeuer und Weserlachs" sind ohnehin zeitlos - ebenso wie viele andere Sachbücher zu regionalgeschichtlichen Themen. Und die Neuauflage unseres informativen Wanderbuches "Lippe zu Fuß erleben" ist nicht nur etwas für Lipper, denn das Lipperland ist – wie das handliche Buch beweist – immer einen Ausflug wert.

Ebenfalls regionsübergreifend sind unsere Krimis und Romane zu empfehlen, denn die Stoffe, um die es geht, weisen doch immer über den eigentlichen Schauplatz hinaus.

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"Verantwortung kennt keinen Schlussstrich"

In seiner Rede zum 9. November im Deutschen Bundestag sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Hinblick auf die Pogromnacht am 9. November 1938 als sichtbaren Auftakt der Verbrechen an den Juden und anderen, von den Nationalsozialisten als "minderwertig" betrachteten, Bevölkerungsgruppen: "Wir wissen um unsere Verantwortung, die keinen Schlussstrich kennt."

Eine Aussage, die auch die bestärkt, die weiterhin über die Verbrechen der Nationalsozialisten und ihrer Mitläufer gerade auf regionaler Ebene forschen und dies in Büchern publizieren. Denn das Buch ist das wichtigste Medium, Erinnerungen und Forschungsergebnisse für die Nachwelt zu bewahren.

Das hatten auch die Nationalsozialisten erkannt, die bereits 1933 Bücher verbrannt haben, um missliebiges Gedankengut aus der Welt zu schaffen. Das war erfreulicherweise nicht erfolgreich. Viele der damals verbrannten Bücher werden heute noch gelesen.

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Die NS-"Reichserntedankfeste" auf dem Bückeberg 1933-1937

Die sogenannten "Reichserntedankfeste", die von 1933 bis 1937 vom NS-Regime auf dem Bückeberg bei Hameln veranstaltet wurden, stehen exemplarisch für die Früh- und Formierungsphase des nationalsozialistischen Regimes, so der Geschäftsführer der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, Dr. Jens-Christian Wagner bei der Vorstellung des neuen Buches von Bernhard Gelderblom „Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933-1937“ in Hameln. Wagner sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Bückeberg und Bergen-Belsen – die Hundertausende, die auf dem Bückeberg Hitler zugejubelt hätten, seien zu Tätern geworden, weil ihnen das Regime das Gefühl gegeben hätte, dazuzugehören und sich deshalb über „Minderwertige“ erheben zu dürfen. Autor Bernhard Gelderblom ergänzte, dass die opulenten Schauübungen der Wehrmacht – neben der Rede Hitlers zweiter Höhepunkt der Veranstaltungen – militärische Gewalt als ästhetisches Erlebnis vermittelt und auf diese Weise bereits ab 1933 die Festteilnehmer auf den künftigen Krieg vorbereitet hätten.
Mit einer übersichtlichen Gliederung und mehr als 200 Fotografien bietet das Buch zum Bückeberg eine umfassende Einführung zum Thema „Reichserntedankfeste“. Neben den "Reichsparteitagen" in Nürnberg und den "Maifeiern" auf dem Tempelhofer Feld in Berlin waren die "Reichserntedankfeste" auf dem Bückeberg bei Hameln die dritten bedeutenden Massenveranstaltungen des NS-Regimes und trugen ganz wesentlich dazu bei, die Menschen in Deutschland für Hitler zu begeistern. Anhand dieser Veranstaltungen wird deutlich, wie geschickt die Nazis Massenmedien einsetzten, um die Intention der "Feste" im Deutschen Reich zu verbreiten: Das Radioprogramm des Tages war ausgefüllt mit Berichten vom "Reichserntedankfest" und die Rede Hitlers wurde live übertragen. Bedeutsamer noch war die Rolle von Fotografie und Film – die Aufnahmen von Menschenmassen, Fahnenwäldern und marschierenden Kolonnen am Bückeberg wurden in unzähligen Publikationen des Regimes veröffentlicht.

Das 200 Seiten umfassende Buch ist für 19,80 € direkt bei uns oder im Buchhandel erhältlich.

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Gärten im Weserbergland

Neuauflage mit aktualisierten Texten und neuen Fotografien

Dieses liebevoll gestaltete Buch lädt alle Gartenfreunde zu einer Entdeckungsreise entlang der Weser ein. Zwischen Steinhuder Meer und Reinhardswald sind im Weserbergland eine Vielzahl von Schlossgärten, Kurparks, Klostergärten, Stadtparks, Gutsgärten, Wallpromenaden und Pfarrgärten zu entdecken. Die Entstehungszeit der Anlagen reicht vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit und bildet somit auch die vielfältige Geschichte der Region ab.
Neben einigen herausragenden und historisch bedeutungsvollen Kuranlagen und Landschaftsparks werden in diesem Buch auch ein paar eher unscheinbare und teilweise verwilderte Gärten und Parks mit informativen Texten und schönen Fotografien vorgestellt.
Im Vordergrund der Beschreibungen stehen die oft sehr wechselvollen Geschichten sowie die aktuellen Besonderheiten der mehr als 40 Anlagen. So beinhaltet dieses Buch — ganz nebenbei — eine kleine Geschichte der Gartenkunst abseits der großen Zentren.
Die von Henning Dormann überbeitete und ergänzte Neuauflage ist mit neuen eindrucksvollen Fotografien ausgestattet worden. Da die größeren Park- und Gartenanlagen oftmals um Schlösser und Herrenhäuser herum entstanden sind, führt das Buch „Gärten im Weserbergland“ auch zu vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten im Weserbergland und bietet den interessierten Leserinnen und Lesern viel Wissenswertes sowie mannigfache Anregungen zu Entdeckungsreisen in der Region.
„Gärten im Weserbergland“ umfasst 96 Seiten mit mehr als 200 Abbildungen und ist ab sofort erhältlich.

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