Garnisonstadt Holzminden

Kurzbeschreibung

Erst im Kleinen werden die Ereignisse der Weltgeschichte wirklich greifbar. Dies wird besonders deutlich, wenn es um das Militär geht. So hinterläßt die wechselvolle und kriegerische Entwicklung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch in der kleinen Garnisonstadt Holzminden tiefgreifende Spuren. Deshalb erfolgt der Aufbau der Holzmindener Kaserne keinesfalls kontinuierlich: Kaum waren 1913 die ersten Soldaten in Holzminden stationiert, verließen sie Holzminden wieder, um in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Erst in den 30er Jahren kam dann wieder Militär nach Holzminden. In der Zwischenzeit — ebenso wie in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg — wurde das Kasernengelände vielfältig genutzt. Gerade anhand dieser anderwertigen Nutzungen wird deutlich, dass die Geschichte der Garnison in Holzminden auch ein wichtiger Aspekt der Stadtgeschichte ist. Dieses Buch widmet sich daher der Geschichte der Soldaten in Holzminden aus Sicht der Stadt. Es geht um das Militär als Teil der Stadtgeschichte seit Gründung der Kaserne im Jahre 1913. Das kaiserliche Heer vor dem Ersten Weltkrieg, die Wehrmacht der Nationalsozialisten, der Bundesgrenzschutz in den Anfangsjahren der Bundesrepublik: sie alle werden, ebenso wie die bis heute hier stationierten Pioniere der Bundeswehr, als Teil von Holzmindens Geschichte in diesem Buch dokumentiert mit Texten und vor allem zahlreichen Abbildungen.

978-3-931656-42-3
Matthias Seeliger
210 mm
210 mm
341 g
Hardcover, Softcover / Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte
Die Geschichte der Kaserne seit 1913
2001
11,00 inkl. MwSt.

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