Ernst Peinecke - Collagen

Kurzbeschreibung

Von der künstlerischen Ausbildung, beginnend in den zwanziger Jahren in Worpswede - vor allem im Hause Heinrich Vogeler und bei Schiestl-Arding als Lehrmeister - bis hin zur Kunst der Nachkriegszeit, spiegeln die Arbeiten von Ernst Peinecke (erpe) die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Strömungen seiner Zeit. Als Mitglied verschiedener Künstlerverbände, teilweise auch als Geschäftsführer, hat er unzählige Begegnungen mit Künstlern. Ausgehend von diesem Fundament entwickelt er seine eigene unverkennbare Bild- und Formsprache. Einen wichtigen, oft in den Hintergrund gedrängten Platz nehmen in seinem gesamten Schaffen die Collagen ein. Scheinbar banale Dinge des Alltags stellt Ernst Peinecke in neue Zusammenhänge, behandelt das, auch zufällig, Gefundene als gestalterische Elemente. Nach seinen ersten, noch sehr in den gewohnten Dimensionen der Fläche angesiedelten Collagen, verlässt er schon bald die Begrenztheit dieses Raumes und erschließt sich immer mutiger die dritte Dimension. Damit einher gehen auch die Bildinhalte, die zunehmend abstrakter und skurriler werden. Hinter der scheinbaren Leichtigkeit vieler Collagen wird aber auch die Sensibilität eines kritischen und weltoffenen Geistes spürbar, der auf Entwicklungen in dieser Welt reagiert. Seine elementare Freude am Formen und Gestalten mit vielen Materialien und der Sprache hat sich Ernst Peinecke durch alle Phasen seines Lebens und Schaffens bewahrt.

978-3-931656-11-9
Ernst Peinecke, Michael Stude
210 mm
210 mm
293 g
Hardcover, Softcover / Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte
1998
15,30 inkl. MwSt.

Zurück